11.10.2022 in Verkehr

Pressemitteilung: Zweigleisiger Ausbau der S25 bis Velten mit 10-Minuten-Takt so schnell wie möglich

 

Die SPD-Abteilung Heiligensee/Konradshöhe/Tegelort setzt sich dafür ein, dass der zweigleisige Ausbau der S25 bis Velten mit einem 10-Minuten-Takt so schnell wie möglich realisiert werden muss.

„Aktuell gibt es wieder Dauerstau durch die Sanierungsarbeiten auf der A 111 und die S25 ist in den Zeiten des Berufsverkehrs voll – kein Wunder bei einem 20 Minuten-Takt“, so Antonia Kremp, Vorsitzende der SPD-Abteilung. „Schon lange fordern wir den 10-Minuten-Takt der S25 und eine Priorisierung dieser Maßnahme.“

Weniger volle Züge sind bei der S25 auch in nächster Zukunft nicht zu erwarten, denn im November beginnt die Sanierung der U6, spätestens ab Tegel wird es dann noch voller auf der S25.

„Zum Glück passieren diese Sanierungen wenigstens nacheinander. Dafür haben wir uns von der SPD bereits vor Jahren bei den zuständigen Stellen eingesetzt“, sagt Sascha Rudloff, Abteilungsvorsitzender und Bezirksverordneter. „Das befürchtete Verkehrs-Chaos im Norden ist zwar ausgeblieben, aber die jetzige Situation macht wiederum sehr deutlich: Helfen kann hier nur ein dichterer Takt unserer S-Bahn.“

Das Projekt „i2030“ sieht auch eine Verlängerung der S25 von Hennigsdorf nach Velten sowie einen modernen Prignitz-Express von Velten nach Neuruppin vor, der alle 30 Minuten verkehren soll.

Informationsflyer werden zurzeit von der Abteilung Heiligensee/Konradshöhe/Tegelort verteilt, um mit den Anwohnerinnen und Anwohnern in den Dialog zu kommen.

V.i.S.d.P.: SPD Reinickendorf, Waidmannsluster Damm 149, 13469 Berlin.

04.05.2022 in Verkehr

Kleinflugzeuge - Antrag auf Landesebene

 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Jörg Stroedter erklärt: "Auf meine Initiative hin ist ein Antrag entstanden, den die SPD gemeinsam mit den Koalitionsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke jetzt ins Berliner Parlament einbringt, in dem wir den Senat auffordern, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass das Luftfahrtrecht mit dem Ziel geändert wird, den Flugverkehr durch Kleinflugzeuge über Berliner Gebiet zu reduzieren und die Bevölkerung vor Emissionen und Abstürzen zu schützen. Wir wollen, dass Flugbeschränkungsgebiete ausgewiesen werden bzw. behelfsweise die betroffenen Gemeinden ermächtigt werden, selbsttätig Flugbeschränkungsgebiete festlegen zu dürfen.

Außerdem soll die Mindestflughöhe angehoben und eine Reduzierung der Zahl der Flugbewegungen ermöglicht werden. Wir fordern den Senat auf, alle möglichen Emissionsschutzregelungen auf Landesebene auszuschöpfen, um im beschriebenen Sinn eine Reduzierung des Flugverkehrs durch Kleinflugzeuge über dicht besiedelten Gebieten zu erreichen. Der Senat soll entsprechende Aktivitäten entfalten, damit auf europäischer Ebene analoge Regelungen entwickelt und angewendet werden. Bis zum 30. September soll dem Abgeordnetenhaus dazu berichtet werden.

07.10.2021 in Verkehr

Kleinflugzeuge im Berliner Luftraum: Senat sagt Prüfung zu

 

Der Abteilungsvorsitzende Jörg Stroedter erklärt:

„Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner hatten sich bei mir in den vergangenen Monaten über die Kleinflugzeuge beschwert. Ich hatte deshalb sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene die zuständigen Behörden angeschrieben und mich für eine Änderung der bestehenden Regelungen eingesetzt, z.B. für eine Änderung der Mindestflughöhe oder ein Flugbeschränkungsgebiet. Jetzt hat die Senatsverkehrsverwaltung reagiert und kündigt an, aus Lärmschutzgründen die Thematik hinsichtlich einer Reduzierung der Flugbewegungen zu prüfen. Erste Schritte sollen eingeleitet werden, z.B. Kontakt zum Bundesverkehrsministerium aufgenommen werden. Um das Luftfahrtrecht zu ändern sind viele Schritte nötig, da es auf deutscher und europäischer Ebene Zuständigkeiten gibt.

Bei allem Verständnis für die Hobbyflieger, die darauf gewartet haben, sich den Flughafen Tegel von oben anzuschauen: Für die Anwohnerinnen und Anwohner sind die Kleinflugzeuge weniger schön! Eine Mindestflughöhe von 300 Metern ist zu wenig. Neben der Lärmbelastung gibt es zudem sicherheitsrelevante Aspekte, denn die überflogenen Gebiete sind dicht besiedelt. Eine Reduzierung des Flugverkehrs durch Kleinflugzeuge halte ich für unbedingt nötig und werde mich auch weiterhin dafür einsetzen. Es kann nicht sein, dass die Anwohnerinnen und Anwohner nachdem sie jahrzehntelang den Fluglärm des Flughafens Tegel aushalten mussten jetzt ein Ersatzprogramm durch die Kleinflugzeuge erhalten.“

V.i.S.d.P.: Jörg Stroedter, MdA